EMILIO PONS

TENOR

Die Karriere des in Mexiko Stadt geborenen, deutschen Tenors Emilio Pons führte ihn bereits durch ganz  Europa, in den Nahen Osten, Asien und Lateinamerika.
 

Als Opernsänger war er bereits an Häusern wie dem Königlichen Opernhaus in Kopenhagen, dem Grand Théâtre in Genf, dem Mariinsky-Theater in Sankt Petersburg,der Flandrischen Oper in Gent und Antwerpen, den Opernfestspielen in Sankt Margarethen und der Wiener Kammeroper, Münchens Prinzregententheater, Düsseldorfs Deutsche Oper am Rhein, dem Theater Freiburg, dem Theater Heidelberg, dem Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth, dem Festival Winter in Schwetzingen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival,dem Stadttheater von Vilnius, das Operntheater in Metz, Frankreich; Opera Siam in Bangkok, Thailand, die Nationale Oper am Palacio de Bellas Artes, in Mexiko Stadt und der Oper in Santiago de Chile zu sehen.


Als Konzert- und Liedersänger hat er bereits mit so renommierten Klangkörpern wie dem Royal Philhamornic Orchestra of London und der Jerusalem Camerata zusammengearbeitet und Konzerte in Spanien, Belgien, Finnland, Deutschland, in den Niederlanden, in Russland, der Schweiz, Aserbaidschan, Israel, Japan, Mexiko und den USA gegeben. Im Liedrepertoire widmet er sein Interesse neben dem gängigen deutschen Liedrepertoire besonders auch dem russischen, spanischen, lateinamerikanischen und skandinavischen Lied, sowie den französischen Mélodies und englischsprachigen Werken. Sein geistliches Repertoire spannt sich von den Werken Bachs und Händels über Mozarts und Haydns Messen bzw. Oratorien bis hin zu den großen romantischen Oratorien Mendelsohns und einigen zeitgenössischen Kompositionen. 


Er sang unter den Dirigaten u.a von Mikhail Jurowsky, Jirí Belohlávek, Daniele Callegari, Ingo Metzmacher, Enoch zu Guttenberg, Frédéric Chaslin, Zoltan Pesko, Niksa Bareza, Federico Maria Sardelli, Rodolfo Fischer and Cornelius Meister, u. a. und wirkte an Inszenierungen so berühmter Regisseure wie Robert Carsen, Christof Loy, Richard Jones, Guy Joosten, Pier Francesco Maestrini, Jean-Louis Benôit, Mariame Clément und Benedikt von Peter mit.


Sein Opernrepertoire umfasst verschiedenste Rollen wie Mozarts Don Ottavio in 
Don Giovanni, Tamino in Die Zauberflöte und Ferrando in Così fan Tutte, Lensky in Tschaikowskis Eugen Onegin, Donizettis Nemorino in L'elisir d'amore, Almaviva in Rossinis Il Barbiere di Siviglia, den Chevalier de la Force in Poulencs Dialogues de Carmélites, Narraboth in Richard Strauss' Salome und den Trouffaldino in Prokofiews L'amour des trois oranges. Viele weitere Hauptpartien in seltener gespielten Opern wie Brittens Mad Woman in Curlew River, Hypollit in Henzes Phaedra, Richmond in Battistellis Richard III, Le Commissaire/Le Facteur in Martinůs Oper Juliette, und Serge/Adolphe in der Oper Die drei Wünsche von dem selben Komponist, Egeo/Sole in Cavallis Barockoper Il Giasone, Fernando in Goyescas von Granados und die Titelrolle in Porsiles nach über dreihundert Jahren wieder aufgeführter Oper Spartaco zählen zu seinem Repertoire. Mittlere Partien wie Bob Boles in Brittens Peter Grimes, Pong in Puccinis Turandot, der Beppe/Arlecchin in Leoncavallos I Pagliacci, Jaquino in Beethovens Fidelio, Laërte in Thomas' Mignon, und sowohl Arturo, als auch Normanno in Donizettis Lucia di Lammermoor ergänzen dieses Repertoire.


Emilio Pons hat sowohl einen Doktortitel der Indiana University School of Music, als auch ein Konzertdiplom als Pianist des Staatlichen Konservatoriums in Mexiko Stadt und einen Abschluss als Rechtsanwalt an der Universidad Iberoamericana inne.


Er wurde mit Stipendien u.a. der Staatlichen Gesellschaft für Kunstförderung, de Staatlichen Instituts der Schönen Künste Mexikos und der Internationalen Gesellschaft mexikanischer Kunstwerte ausgezeichnet und gewann Preise beim Irma Cooper-Wettbewerb (2005), beim Palm Beach Opera-Wettbewerb (2005) und dem Pavel Lisitsian-Wettbewerb (2006), als auch den RBT München-Preis beim Hans Gabor “Belvedere”-Wettbewerb (2007) in Wien.


Dr. Pons spricht sechs Sprachen fließend: neben Spanisch, English und Deutsch, auch Französisch, Italienisch und Russisch.

 

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